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Zelte

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Zelte: Das mobile Zuhause für Outdoor-Abenteuer

Zuhause ist, wo dein Zelt steht!

Zelte für Trekking, Camping & Festivals

Schlafen im Freien und der Natur mal so richtig nah sein - das duftet doch nach Freiheit und Abenteuer, oder? Dieses unglaubliche Gefühl von Unabhängigkeit und Flexibilität kann aber nur aufkommen, wenn das mobile Zuhause mehr ist, als nur ein Stück Stoff. So wäre es doch schön, wenn man für den Aufbau nicht unbedingt Ingenieurwissenschaft studiert haben muss, das Zelt bei der kleinsten Brise nicht gleich in die Knie geht oder bei etwas Regen davonschwimmt.

Ein vernünftiges Camping- oder Trekkingzelt muss also viele verschiedene Anforderungen erfüllen, die sich sehr stark bezüglich ihres Einsatzes unterscheiden. Möchtest du beispielsweise mit der ganzen Familie zwei Wochen Luxus-Camping-Urlaub in Spanien machen? Willst du drei Wochen zu Zweit über die Alpen wandern oder willst du den 6000 km langen Nordseeradweg bezwingen? Auch Jahreszeit und Bodenbeschaffenheit sowie die Anzahl der unterzubringenden Personen spielen bei der richtigen Wahl deines Zeltes eine Rolle.

Wichtige Kaufkriterien für Zelte

Was man sich vor dem Kauf aber klar machen muss: Es gibt kein Zelt für alle Fälle. Der Kauf wird also in jedem Fall ein Kompromiss sein. Ein Kompromiss, bei dem du Preis, Komfort, Gewicht, Größe und andere Eigenschaften abwägen musst.

Beim Kauf entscheidend sind:

  • Größe: Wie viele Personen sollen untergebracht werden? Brauchst du zusätzlich Platz für Gepäck usw.

  • Zweck: Camping, Trekking, hochalpine Bergtour, Festival, Expeditionen usw.

  • Komfort: Ist das Zelt „nur“ zum Schlafen oder soll darin auch „Leben“ möglich sein? Hier unterscheiden sich ganz klar komfortable Campingzelte, in denen man z.B. auch kochen oder bei Schlechtwetter auch spielen kann, von einfachen Trekkingzelten.

  • Witterung: Jahreszeit und Wetter wirken sich auf die Wahl des Materials aus

  • Gelände: Welche Ansprüche werden bezüglich des Aufbaus und Stabilität gestellt? Ein Zelt, das am felsigen Hang oder im Tiefschnee aufgebaut wird, muss andere Eigenschaften mitbringen als für eine Wiese auf dem Campingplatz.

  • Transport: Trägst du das Trekkingzelt kilometerweise auf deinen Schultern oder landet das Campingzelt im riesigen Kofferraum? Der Transport entscheidet über die Relevanz von Gewicht und Packmaß.

Zeltarten: Verschiedene Konstruktionen

Nachdem du für dich geklärt hast, wie viele Personen in deinem Zelt Platz haben sollen, ist der nächste Schritt, die Entscheidung der Zeltform. So gibt es unterschiedliche Konstruktionen, die jeweils andere charakteristische Eigenschaften mitbringen. Je nach Einsatzgebiet empfiehlt sich die eine Zeltvariante mehr als die andere.

Die häufigsten Konstruktionen und ihre Eigenschaften:

Kuppelzelt

Diese Konstruktion ist auch unter dem Namen Igluzelt bekannt. Der Grundriss ist in der Regel ein Rechteck, welches durch sich in der Mitte kreuzende Gestängebögen aufgespannt wird.

Vorteile

  • Lässt sich nach dem Aufbau problemlos bewegen

  • Steht stabil, muss nicht zusätzlich abgespannt werden, wenn es windstill ist

  • Verhältnis von Gewicht und nutzbarer Fläche ist gut

  • das gekreuzte Gestänge hält mehr Schneemassen als es z.B. Tunnelzelte tun

Nachteile

  • besitzt nur an einem Punkt seine maximale Höhe

  • höheres Gewicht durch das Gestänge

Geodät

Hierbei handelt es sich im Prinzip um ein Kuppelzelt, das mehrere Gestänge besitzt, die sich kreuzen. Dadurch bringt es noch mehr Stabilität mit.

Vorteil

  • Geodäte können Druck von Außen durch z.B. Schnee oder Wind noch besser standhalten. Daher sind sie bei Expeditionen mit extremen Wetterbedingungen sehr beliebt.

Tunnelzelt

Im Gegensatz zum Kuppelzelt kreuzen sich die Gestänge eines Tunnelzeltes nicht, sondern verlaufen parallel. Die Wände steigen dadurch sehr viel steiler an.

Vorteile

  • wenig Gewicht und sehr geringes Packmaß

  • dank steiler Wände, steht mehr Nutzraum zur Verfügung; man hat über die gesamte Zelt-Länge in der Mitte die maximale Höhe - super für große Menschen geeignet.

  • sehr leichter Aufbau: Gestänge kann schon im flachen Zustand eingefädelt werden, Innen- und Außenzelt sind häufig gekoppelt.

  • meist mit großen Apsiden ausgestattet - viel Stauraum für Rucksack und Co.

Nachteile

  • steht nicht von allein, es sind mindestens 4-6 Abspannpunkte notwendig

  • kann dadurch auch nicht so leicht bewegt werden

Zelt-Material: Schutz bei Wind und Wetter

Nicht nur das Material des Außen- und Innenzeltes sind von Bedeutung. Ebenso die Beschaffenheit des Bodens sowie verwendete Materialien für das Gestänge und Beschichtung sind für die Qualität entscheidend.

Wassersäule: In Deutschland gelten Camping- und Trekkingzelte ab einer Wassersäule von 1.500 mm als wasserdicht. Da auf den Zeltboden ein deutlich größerer Druck ausgeübt wird, sollte die Wassersäule dort auch höher sein. Zu empfehlen sind Böden mit 5.000 mm.

Zeltnähte: Die Achillesferse bei Zelten ist häufig die Naht. Lege daher großen Wert auf die Verarbeitung und Imprägnierung der Zeltnähte. Für guten Schutz sorgen unter anderem baumwollummantelte Polysterfäden, die bei Feuchtigkeit aufquellen und somit keine Nässe durchlassen. Bei Zelten mit einer Polyurethanbeschichtung (PU) sind auf der Innenseite der Naht Tapes angebracht, die ebenfalls zuverlässig für Trockenheit sorgen.

Die häufigsten Materialien

Polyamid/Nylon:

Die Stärken von Polyamid liegen bei der Elastizität und Reißfestigkeit des Stoffes. Allerdings ist die Kunstfaser nicht so UV-beständig und dehnt sich bei Feuchtigkeit aus. Für den Outdoor-Freund bedeutet das in der Regel: Nachspannen. Hochwertige Zelte weisen Zusatznähte, die sogenannte Ripstop-Verarbeitung auf, die das Ausdehnen verhindern und das Material reißfester machen.

Polyester:

Das Material punktet mit einer geringeren Wasseraufnahme und damit weniger Ausdehnung. Zudem ist die Kunstfaser nicht so lichtdurchlässig. Jedoch ist Polyester nicht so reißfest und ist bei starkem Wind recht laut, weil der Stoff dann flattert.

Baumwolle:

Das Naturstoff sorgt für das beste Raumklima in einem Zelt und ist auch von Natur aus wasserdicht. Allerdings sind Konstruktionen aus Baumwolle unglaublich schwer. Baumwollzelte (Tipi- und Gruppenzelte) eignen sich am besten, wenn kein ständiger Auf- und Abbau vonnöten ist.

Gestänge:

Zur Wahl stehen in der Regel Glasfiber- oder Aluminiumgestänge. Letzteres ist häufig die bessere Wahl. Sie sind leichter, biegsam und können zudem super leicht repariert werden. Die Legierung ist aber für die Qualität entscheidend.

Beschichtung von Zelten

Egal, für welchen Kunst-Stoff du dich entscheidest: Kunstfasern müssen beschichtet werden, um ihre essentiellen Eigenschaften wie Wasserdichtigkeit und Reißfestigkeit zu erhalten. In der Regel kommen zwei verschiedene Varianten zum Einsatz.

Polyurethanbeschichtung (PU)

PU-Beschichtungen können die Wasserdichtigkeit um ein Vielfaches erhöhen. Für den Boden sind Werte um die 5.000 bis 10.000 mm möglich, für das Außengewebe des Camping- oder Trekkingzeltes 3.000 bis 5.000 mm. Nähte können damit nachträglich versiegelt werden. Nachteil: Das Gewebe leidet etwas unter der Beschichtung.

Silikonbeschichtung

Mit der Silikonbeschichtung kann keine so große Wassersäule erreicht werden (bis zu 3.000 mm). Allerdings ist sie langlebiger und erhöht die Reißfestigkeit. Die Nahtversiegelung ist jedoch nicht möglich.