Es wurden keine Produkte gefunden, die deiner Auswahl entsprechen.


Die perfekten Wanderschuhe

Für Wanderlust statt Wanderfrust

Hikingschuh oder Wanderstiefel?

  • Hikingschuh: Für ausgiebige Spaziergänge, leichte Wanderungen durch größtenteils Flachland oder Tagesausflüge OHNE viel Gepäck ist der Hikingschuh optimal geeignet. Die oft auch als „leichte“ Wanderschuhe bezeichneten Modelle bieten dem Fuß mehr Schutz und Unterstützung durch einen dämpfenden, stabilen Sohlenaufbau als einfache Freizeitschuhe.

  • Wanderschuh/Wanderstiefel: Sobald der Berg ruft und man sich in gebirgige und unwegsame Pfade oder Mehrtagestouren wagt, sollte die Wahl auf Wanderschuhe fallen. Insbesondere, wenn die Füße nicht nur das eigene Gewicht kilometerweise tragen sollen. Damit Bänder, Gelenke und Muskulatur nicht ermüden, verteilen Wanderstiefel die Belastung gleichmäßig auf den Fuß. Sie bieten Trittsicherheit und optimale Dämpfung. Fuß und Fußgelenke sind unter anderem durch einen hohen gepolsterten Schaft geschützt und werden stabilisiert.

Leder oder Gore-Tex?

Die zweite wichtige Entscheidung - neben der Schuhart - ist das Material. Schönwetterwanderer oder hartgesottener Allwetter-Kämpfer? Klima und Wetter sind ausschlaggebend für die richtige Wahl.

  • Leder: Ein aus Leder gearbeiteter Wanderschuh ist robust, passt sich dem eigenen Fuß an und kann bei richtiger Pflege ein Leben lang halten. Bei warmem bis heißem Klima ist er deutlich besser geeignet als Synthetik, da der Schweiß nach außen transportiert und der Fuß durch Verdunstungskälte nicht zu heiß wird. Durch regelmäßiges Wachsen ist er auch super wasserabweisend, hält also auch Regen stand. Wird er jedoch innen richtig nass, dauert das Trocknen rund zwei Tage.

  • Gore-Tex: Leicht, weniger pflegeintensiv, atmungsaktiv und wasserdicht: Das sind die klaren Vorzüge der Gore-Tex-Membran. Volle Performance kann der Schuh allerdings „nur“ bei kühlerem Wetter leisten, da er sich das Temperaturgefälle (Wärme im Schuh - außen kühle Luft) zunutze macht. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass er deutlich schneller trocknet als Leder und damit am nächsten Tag auch wieder einsatzbereit ist. Allerdings passen sich Membran-Schuhe aufgrund ihres Aufbaus nicht dem Fuß an. Das sollte beim Kauf beachtet werden.

Dreamteam: Schuh & Socke

Aber der tollste Wanderschuh bringt einem nichts, wenn die falsche Socke das Atmen des Fußes verhindert. Aufgeweichte Schrumpel-Füße, Blasen und Druckstellen sind vorprogrammiert. Baumwolle hat genau diese Negativeffekte, da sie die Feuchtigkeit aufsaugt, aber nicht abgibt. Daher unbedingt zu Synthetik oder einem Mix aus Wolle und Synthetik greifen. Die Mischfaser hat den Vorteil, dass der Fuß weniger muffelt - mehr Wanderspaß für alle Beteiligten!

Richtige Schuhgröße

Der Fuß dehnt sich im Laufe des Tages sowie bei Hitze und Anstrengung aus. Damit beim schweißtreibenden Wandern noch genügend Platz für den Fuß zum Atmen bleibt, sind Wanderschuhe in 1-2 Nummern größer empfehlenswert. Am besten testet man die Schuhe am Nachmittag, wenn sich der Fuß schon etwas geweitet hat, und optimalerweise gleich mit Wandersocken.

Patentrezept?

Bedauerlicherweise gibt es - bis jetzt - keinen Universalschuh, der sowohl in flachen Ebenen, in der Wüste als auch im Regenwald oder auf dem 3000 Meter hohen Gebirgskamm bei Tiefschnee gleichermaßen Komfort und Sicherheit bietet. Die Wahl des richtigen Wanderschuhs ist also stark an die persönlichen Wanderpläne geknüpft.